Gelbatterie

Die Gelbatterie bringt im Gegensatz zu Solar- oder Trockenbatterien viele Vorteile mit sich. Doch wie funktioniert so eine Gelbatterie überhaupt? Ist sie umweltfreundlich? Kann man sie im privaten Haushalt nutzen oder stellt sie eine Gefahr dar? Im Folgenden finden Sie die wichtigsten Informationen zu der Gelbatterie.

Bei der Gelbatterie befindet sich die Elektrolytenmischung in einer Gelsubstanz. Innerhalb des Gehäuses werden Gase, die während des Ladevorgangs austreten, in Flüssigkeit umgewandelt. Auf diese Weise wird der Austritt der Gase, die sich beim sogenannten Rekombinationsprozess bilden, gänzlich verhindert. Somit kann man also sagen, dass die Gelbatterie sehr gasungsarm und auch eine der gasungsärmsten Batterien überhaupt ist. Nach Außen kann außerdem auch kein Säurenebel dringen. Durch die speziellen Sicherheistventile, die sich im Inneren der Gelbatterie befinden, entweicht der entstehende Überdruck. Korrosionsschäden und Geruchsbelästigungen durch die agressiven Batterie-Dämpfe entstehen ebenfalls nicht, da das Gehäuse sehr hochwertig konstruiert wurde und eine enorme Dichte aufweist. Vorteile der Gelbatterie sind, dass sie besonders sauber und umweltfreundlich sind. Für die Anwendung in bewohnten Räumen erweist sie sich als optimal. Sie verspricht eine hohe Flexibilität im Einsatz, da sie mit einem hohen Neigungswinkel und einer sehr robusten Konstruktion ausgestattet ist. Durch die Auslaufsicherheit und einem hierdurch besonders hohen erlaubten Neigungswinkel von etwa 180° kann man die Gelbatterie sehr vielseitig einsetzen. Besonders oft wird sie in Booten, Baumaschinen, Sportfahrzeugen oder auch Bussen eingesetzt. Ein weiterer Vorteil ist die extrem hohe Lebensdauer, die die Gelbatterie im Vergleich zu anderen, bietet. Die Selbstentladung ist sehr gering. Neben der Sauberkeit und der Umweltfreundlichkeit glänzt die Gelbatterie außerdem noch mit Vorteilen der Geltechnologie, sodass die Handhabung sehr sicher ist. Beispielsweise muss man sich keine Gedanken über Löchern in der Kleidung machen, da die gefährlichen Säuren, die diese verursachen können, bei der Gelbatterie nicht vorhanden sind. Wasserauffüllungen und eine Kontrolle des Säurestandes sind ebenfalls nicht notwendig.

Die Batterien sind so gasungsarm, weil die Säure in dem Gel gebunden ist. Wenn keine Außenbelüftung der Batterie möglich ist werden generell immer Gelbatterien benutzt. Weiterhin sind sie lageunabhängig und vertragen eine höhere Entladung als Säurebatterien, sodass sie also zyklenfester sind. Auch Tiefenentladungen können sie besser verkraften als ihre Konkurrenten. Ein Nachteil ist, dass die Gelbatterie größer ist und zum Laden ein bestimmtes Ladegerät mit freigegebener Kennlinie benötigt. Auch in der Anschaffung sind Gelbatterien etwas teurer. Wer sich jedoch die Vorteile ansieht, ist eventuell bereit hierfür den ein oder anderen Euro mehr auf den Tisch zu legen.