Batterie Aufbau

Wie eine Batterie aufgebaut ist und welche Bestandteile sie enthält, hängt maßgeblich von der Art der Batterie ab, kann aber im Grunde genommen allgemein mit dem Batterie Aufbau einer klassischen Zink-Kohle Batterie erklärt werden, deren Aufbau auf den französischen Chemiker Georges Leclanché zurück zu führen ist und sich im letzten Jahrhundert nicht wesentlich geändert hat. Um die Funktion und den Batterie Aufbau zu verstehen, sind zumindest rudimentäre Kenntnisse in Physik und Chemie erforderlich.

Eine Zink-Kohle Batterie ist mit einer Ummantelung aus Metall und einer darüber liegenden Folie ausgestattet. Während die Ummantelung der Batterie Stabilität verleiht, soll die Folie aus Kunststoff die Batterie vor dem Auslaufen schützen. Sieht man sich nun den inneren Batterie Aufbau an, so besteht der Zylinder aus einem Zinkbecher, der mit einer eingedickten Braunsteinmasse gefüllt ist, die aus Mangandioxid besteht und den Pluspol der Batterie darstellt. In den Becher ist ein Kohlestift eingelassen, der als Kohleelektrode fungiert, während der Becher selbst von einer Elektrolytlösung umgeben ist, wodurch die Zinkelektrode positive Zinkionen abgibt, die wiederum den Kohlestift positiv aufladen. Wird nun der Verbraucher eingeschaltet und der Stromkreis geschlossen, fließen die negativen Elektronen durch das angeschlossene Gerät in die positiv aufgeladene Kohleelektrode und ziehen dort die Zinkionen an. Durch abgeleitete Elektronen gerät das Gleichgewicht in der Zinkelektrode durcheinander, so dass weitere Ionen in die Elektrolytlösung abgegeben werden. Dies geschieht, bis der Stromkreis geschlossen wird oder keine Ionen mehr aus der Zinkelektrode abwandern können.

Der Aufbau und die Verwendung von Akkus

Die Funktionsweise einer Alkali-Mangan Batterie ist vergleichbar, jedoch werden dort andere Elektrolyte verwendet. Auch Akkus verfügen über oben genannte Komponenten und einen ebensolchen Batterie Aufbau, besitzen aber darüber hinaus die Eigenschaft, die chemische Reaktion umkehren zu können, sobald sie an ein Ladegerät angeschlossen sind. Werden Akkus in Reihe geschaltet, müssen sich Plus- und Minuspol von Akku zu Akku abwechseln, um die Reaktion und die daraus resultierende Funktion zu gewährleisten. Eine Autobatterie ist im eigentlichen Sinne ein Bleiakku, dessen Elektroden aus porösem Blei bestehen und der als Elektrolyt Schwefelsäure verwendet. Wie bei jeder anderen Batterie auch nutzen sich bei Autobatterie mit jeden Entladen die Elektroden ab, so dass eine Autobatterie ausgetauscht werden muss, wenn sie nicht mehr die ursprüngliche Kapazität erreichen kann, um das Fahrzeug zu starten.