9V Blockbatterie

9V-Blockbatterie

9V-Blockbatterie

Unter einer Blockbatterie wird im Allgemeinen ein 9-Volt-Block verstanden. Bei dieser Batterie handelt es sich um eine quaderförmige Batterie, die bei einer Nennspannung von 9 Volt zumeist sechs Rundzellen mit einer Spannung von jeweils 1,5 Volt enthält. Diese Rundzellen sind elektrisch in Reihe geschaltet und liefern als Anschlusspunkte zwei knopfförmige Kontakte. Die verwendeten Rundzellen sind in aller Regel AAAA Batterien unterschiedlicher elektrochemischer Energiespeicher. Die Blockbatterie ist nach IEC-Norm 48,5 Millimeter lang, 26,2 Millimeter breit und 17 Millimeter hoch und findet in unterschiedlichen Verbrauchern Verwendung, sofern diese eine hohe Spannungsversorgung benötigen.

Die Blockbatterie gibt es als Zusammenschaltung runder Primärzellen mit drei unterschiedlichen Energiespeichern. Wie auch bei einzelnen Zellen ist hauptsächlich Alkali-Mangan verbreitet, das eine maximale Kapazität von 600 Milliamperestunden ermöglicht. Das zusehends vom Markt verschwindende Zink-Kohle Aggregat liefert rund 300 mAh, enthält jedoch Quecksilber. Als dritter Energiespeicher setzt sich Lithium immer weiter durch, da diese Elektrolyte eine höhere spezifische Energie aufweisen und somit über eine höhere Zellspannung verfügen. Die positiven Auswirkungen dieser Merkmale sind eine höhere Zuverlässigkeit und eine deutlich niedrigere Selbstentladung sowie eine entsprechend komfortablere Ladung. Lithiumblöcke sind zwar teurer als Alkali Batterien, dafür aber auch langlebiger. Ihre Kapazität beträgt maximal 1200 Milliamperestunden, womit sie doppelt so effektiv sind wie eine Blockbatterie aus Alkali-Mangan. Weitaus verbreiteter sind Lithium-Ionen-Blöcke, die allerdings keine Batterie darstellen, sondern zu den Akkus gehören und in vielen Geräten Verwendung finden. Die Blockbatterie hingegen entlädt sich einmalig und muss dann wie alle anderen Batterien entsorgt werden.

Auch hier beeinflussen Verbraucher und Art der Verwendung die Kapazität. Aufgrund der deutlich höheren Nennspannung kommt die Blockbatterie vornehmlich in Spielzeugen und Messgeräten zum Einsatz, denen die 1,5 Volt einzelner Zellen nicht genügen und die nur mit einer höheren Spannung betrieben werden können. Auch bestimmte Geräte wie Transistorradios, Rauchmeldung und einige Fernbedienungen beinhalten eine umfassende Mikroelektronik, die ohne eine entsprechend hohe anliegende Spannung nicht funktionieren. Dafür ist der Bedarf an elektrischer Energie oftmals geringer, weshalb die Blockbatterie nicht so schnell ausgetauscht werden muss wie in Verbrauchern, die sich mit einer AA oder AAA Batterie begnügen.